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Kommentare (2)

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    - Ungenehmigt

    1. Manuela Köhrmann:
      08.09.2019 um 12:42 Uhr

      Hallo, ich stecke in der gleichen Situation wie Du. Meine Ausbildung als Kinderpflegerin habe ich 2005 abgeschlossen. Seitdem arbeite ich als Tagesmutter, weil ich so schnell keine Arbeit gefunden hatte. Mittlerweile arbeite ich seit ca 10 Jahren als Kinderpflegerin. Jetzt in einer Großtagespflege als Kinderpflegerin/Tagesmutter.
      Wegen meiner Schwerhörigkeit mute ich mir die Ausbildung als Sozialassistentin nicht mehr zu. Das wird mir dann auch zu viel. So habe ich kaum noch Möglichkeiten mich anders zu bewerben. Das stimmt mich richtig traurig und unzufrieden. Ich mache meine Arbeit gerne und mit viel Hingabe und Ich gehe in der Arbeit voll auf. Aber was ist, wenn die Großtagespflege von meiner Chefin mal aufgelöst wird? Dann stehe ich trotz Ausbildung auf der Straße, obwohl ich eine gute ausgebildete Kraft bin? Darauf weiß das Kultusministerium in Niedersachsen leider auch keine Antwort.

      1. Ramona:
        20.02.2020 um 22:45 Uhr

        Liebe Manuela, es ist zwar bereits ein Jahr her, als du das geschrieben hast, aber vielleicht ließt du es ja irgendwann einmal! Ich hoffe, du hast noch deinen Job und hast noch Freude daran. Leider hat sich für Kinderpflegerinnen noch nichts getan und ich habe auch keine Hoffnung mehr, dass sich etwas ändert. Es besteht leider kein Interesse, Kinderpfl.den Weg zu vereinfachen, eher zu erschweren! Wenn man erfährt, das Logopädinen, Ergotherapeuten, Gesundheitskrankenpfleger der Quereinstieg einfacher gemacht wird, als einer Kinderpflegerin, die Jahrzehnte im Berufsleben steht, kommt einem die blanke Wut hoch. Wenn meine Chefin und Kollegen mich nicht so schätzen würden, wäre ich schon weg. Trotzdem ärgert es mich maßlos, dass ich/ wir als Kinderpflegerinnen in Niedersachsen erst zur Sozialassistentin ausgebildet werden sollen um Erzieherin zu werden. Aber der größte Witz ist, dass man sonst beim Arbeitgeber gleich gestellt werden.
        Auch bei Weiterbildungen wird es einem nicht leicht gemacht. Man kann sich zwar qualifizieren z.B. zur Fachkraft für Inklusion, aber es wird nicht anerkannt- nur eine Erzieherin bekommt dann die angemessene Bezahlung! Einer Kinderpflegerin fehlt dafür die Vorbildung einer Erz. Fazit: Es wird einem zwar nicht verwährt, aber nicht entlohnt und man wird nicht offiziell nicht dafür eingesetzt. Der Arbeitgeber sagt, freiwillig kann man alles machen, aber man muss nicht! Genauso wird mitlerweile auch in der täglichen Arbeit verfahren! Man kann die Arbeit einer Erz.machen, man muss aber nicht! Aber wenn man sich über Jahre die gleiche Arbeit mit den Kollegen geteilt hat und eigenverantwortlich gearbeitet hat, kann man nicht mehr zurück rudern . Manchmal wünschte ich mir, ich könnte das!!! Aber ich bin nicht dieser Typ, dass könnte ich meinen Kollegen nicht antun - und mir auch nicht- ich würde daran zerbrechen! Also, mache ich weiterhin die gleiche Arbeit, wie meine Kollegen, bekomme weniger Geld dafür und der Arbeitgeber spart Kosten!!!
        Ich könnte noch soviel schreiben, aber das würde es nicht ändern, Kinderpflegerinnen sind die Verlierer !!!


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